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Krankengeld für Krankenversicherte Gewährung bei Erkrankung des Kindes

Leistungsbeschreibung

Das Kinderpflege-Krankengeld ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Es wird gezahlt, wenn der Versicherte nach ärztlicher Begutachtung aufgrund von Beaufsichtigung oder Pflege eines erkrankten Kindes seiner Arbeit fern bleiben muss. Die Berechnung erfolgt analog zum Krankengeld für Arbeitnehmer (70 Prozent des regelmäßigen Bruttoarbeitsentgelts, höchstens 90 Prozent des Nettoeinkommens).

Eltern bekommen für ein gesetzlich versichertes Kind unter zwölf Jahren bis zu zehn Arbeitstage Kinderpflege-Krankengeld im Jahr. Alleinerziehenden stehen 20 Tage pro Kind und Jahr zu. Insgesamt ist der Anspruch auf 25 Arbeitstage bei mehreren Kindern im Jahr begrenzt (bzw. 50 Tage für Alleinerziehende).

Bei behinderten und auf Hilfe angewiesenen Kindern, die gesetzlich versichert sind, besteht der Anspruch ohne Altersbegrenzung. Eltern von schwerstkranken Kindern, welche eine begrenzte Lebenserwartung von Wochen oder Monaten haben, besitzen einen zeitlich unbegrenzten Anspruch.

Fachlich freigegeben am

26.07.2018

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt zunächst bei einem Arzt, danach bei Ihrer Krankenkasse.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • schriftliche ärztliche Bescheinigung, dass eine Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege des Kindes und damit ein Fernbleiben von der Arbeit erforderlich ist
  • Antrag auf Krankengeld

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen i.d.R. keine Gebühren an.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Krankenkasse sollte innerhalb einer Woche in Kenntnis gesetzt werden.

Rechtsgrundlage

Anträge / Formulare

Die ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes stellt der behandelnde Arzt aus.

Was sollte ich noch wissen?

Gegenüber dem Arbeitgeber hat das GKV-Mitglied Anrecht auf unbezahlte Freistellung von der Arbeitsleistung, soweit es nicht aus gleichem Grund eine bezahlte Freistellung beanspruchen kann. In jedem Falle sollte der Arbeitgeber unverzüglich über eine bevorstehende Verhinderung in Kenntnis gesetzt werden, mit einer Kopie vom Attest kann dies belegt werden.

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