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Gesundheitliche Beratung für Prostituierte

Am 01.07.2017 trat das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) in Kraft. Es schreibt vor, dass alle Personen, die in der Sexarbeit tätig sind bzw. sein wollen, sich bei der zuständigen Behörde anmelden und an einer gesundheitlichen Beratung teilnehmen müssen.

Bei der gesundheitlichen Beratung erhalten Sie Informationen zu unterschiedlichen Themen wie z. B. Krankheitsverhütung, Empfängnisreglung, Schwangerschaft, Alkohol- und Drogengebrauch, Intimhygiene, Not- und Zwangslagen sowie weiterführende Beratungsangebote und -stellen.

Für die Beratung ist ein Termin zu vereinbaren.

Ein gültiger Personalausweis oder ein gültiger Reisepass ist mitzubringen.

Wenn Sie schon in der Sexarbeit tätig sind,  ist die gesundheitliche Beratung im Gesundheitsamt und die Erstanmeldung zwischen dem 1. Juli 2017 und dem 31. Dezember 2017 bei der zuständigen Behörde durchzuführen.

Wenn Sie ab dem 1. Juli 2017 mit der Sexarbeit beginnen möchten, müssen Sie sofort einen Termin vereinbaren und sich sofort bei einer zuständigen Behörde anmelden.

Wenn Sie unter 21 Jahre sind, müssen Sie alle 6 Monate die gesundheitliche Beratung wahrnehmen.

Ab 21 Jahren müssen Sie alle 12 Monate an der gesundheitlichen Beratung teilnehmen.

Kontakt:

Frau Lisa Hoppe

409 - Gesundheitsamt

Ludolfinger Straße 2
31137 Hildesheim

05121-309 7041
05121-309 7809
Lisa.Hoppe@landkreishildesheim.de


Links:

Rechtsgrundlage

Informationsportal Gleichberechtigung und Vernetzung e.V.

Informationsportal zum ProstSchG

Beratungsstelle für Prostituierte

Lola - Informationen für Sexarbeiter*innen

Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen e. V.

 

Verfahrensablauf

Die zuständige Stelle stellt der beratenen Person eine Bescheinigung über die durchgeführte gesundheitliche Beratung aus. Auf der Bescheinigung müssen angegeben sein:

  1. der Vor- und Nachname der beratenen Person,
  2. das Geburtsdatum der beratenen Person,
  3. die ausstellende Stelle und
  4. das Datum der gesundheitlichen Beratung.

Die Bescheinigung kann auf Wunsch der beratenen Person auch auf den in einer gültigen Aliasbescheinigung verwendeten Alias ausgestellt werden.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Landkreis und bei der kreisfreien Stadt.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Personalausweis oder Reisepass

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen keine Gebühren an.

Welche Fristen muss ich beachten?

Nach der Anmeldung der Tätigkeit haben Prostituierte die gesundheitliche Beratung

  • bei einem Alter ab 21 Jahren mindestens alle zwölf Monate
    • Ausnahme: im Rahmen der Übergangsregelung für 24 Monate
  • bei einem Alter unter 21 Jahren haben alle sechs Monate

wahrzunehmen.

Rechtsgrundlage

Was sollte ich noch wissen?

Die beratene Person ist auf die Vertraulichkeit der Beratung hinzuweisen und erhält Gelegenheit, eine etwaig bestehende Zwangslage oder Notlage zu offenbaren. Dritte können mit Zustimmung der Behörde und der anmeldepflichtigen Person zum Gespräch nur zum Zwecke der Sprachmittlung hinzugezogen werden.

Die oder der Prostituierte hat bei der Ausübung der Tätigkeit die Bescheinigung über die gesundheitliche Beratung mitzuführen.

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