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Im Rahmen des gesamten Sanierungskonzeptes "Konzept 2020" der Kläranlage Alfeld erfolgte zunächst im Jahr 2011, als vorgezogene Maßnahme, die Erneuerung des Primärschlammpumpwerkes.

Die vorhandene Anlage hatte ein Alter von 30 Jahren überschritten, woraus technische Probleme sowie steigende Betriebskosten resultierten. Die hohen Betriebskosten des Pumpwerkes waren zurückzuführen auf hohe Wartungs-, Reparatur- und Energiekosten sowie hohe Kosten für die betriebliche Überwachung.

Ein Ausfall beider Pumpen hätte für den Kläranlagenbetrieb ein gravierendes Problem dargestellt. In diesem Fall wäre bis zur Inbetriebnahme eines Provisoriums beziehungsweise einer Reparatur kein Primärschlammabzug aus dem Vorklärbecken möglich gewesen. Ohne Primärschlamm wäre die Gasproduktion im Faulturm drastisch zurückgegangen, ohne Gas wäre die Trocknung des Klärschlammes nicht zu betreiben gewesen. Zudem hätte sich der Primärschlamm im Vorklärbecken gestapelt, was eine negative Auswirkung auf den gesamten Abwasserreinigungsprozess gehabt hätte.

Um eine Sicherstellung des Betriebes bis zur Umsetzung des Gesamtsanierungskonzeptes ("Konzept 2020") der Kläranlage zu gewährleisten, war eine schnellstmögliche Sanierung des Primärschlammpumpwerkes erforderlich.

Demnach wurde das Primärschlammpumpwerk im Zeitraum Januar bis Mai 2011 erneuert und in Betrieb genommen.

Mit der Sanierung des Primärschlammpumpwerkes wurden folgende Zielsetzungen erreicht:

  • Im Rahmen eines gesamten Sanierungskonzeptes ist die Klärschlammfaulung in Zusammenhang mit dem Primärschlammpumpwerk zu betrachten. Dabei ist die zukünftige Umsetzung einer langfristig umweltverträglichen und wirtschaftlichen Vorgehensweise der Kläranlage sicherzustellen.
  • Im Sanierungskonzept des Primärschlammpumpwerkes galt es zunächst, die Betriebssicherheit wieder herzustellen. Weiterhin wurden die Betriebskosten des Pumpwerkes gesenkt, sowie maschinentechnisch und energetisch optimiert.

Folgende Maßnahmen wurden durchgeführt:

  • Vorhaltung eines Provisoriums für die Zeit der Umbauphase.
  • Bautechnische Sanierung des Kellerraums.
  • Die nicht mehr benutzten Mauerwerksöffnungen wurden geschlossen. Das Fenster wurde auf Grund des Alters und deren eingeschränkter Benutzung erneuert. Die Boden- und Wandfliesen sowie Wandanstriche wurden erneuert.
  • Erneuerung der Maschineentechnik inklusive Pumpen und Rohrleitungen.
  • Es wurden zwei neue Exenterschneckenpumpen mit vorgeschaltetem Zerkleinerer eingebaut.
  • Die neu zu installierenden Rohrleitungen wurden in Edelstahl ausgeführt, alle Absperramaturen wurden mit elektrischem Antrieb versehen. Das neue Rohrleitungssystem ermöglicht einen getrennten Betrieb beider Pumpen.
  • Mit der Erneuerung der E-MSR Technik wurde ein vollautomatischer Betrieb des Primärschlammpumpwerkes realisiert. Die Betriebsvorgaben werden überwacht und protokolliert. Bei einer Störung wird selbstständig ein sicherer Betriebszugang angefahren und das Betriebspersonal wird über das Störmeldesystem informiert.

Außerdem wurde der Schönungsteich neugebaut. Diese Maßnahme war im Dezember 2011 abgeschlossen.

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