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Die Stadt Alfeld (Leine) erhebt für das Halten von mehr als drei Monate alten Hunden im Stadtgebiet Hundesteuern nach Maßgabe der zurzeit gültigen Hundesteuersatzung. Diese Satzung wurde zuletzt am 19.12.2017 durch den Rat der Stadt Alfeld (Leine) als Neufassung beschlossen. Die Satzung kann weiter unten auf dieser Seite in der Rubrik "Formulare" heruntergeladen werden.

Die folgenden Informationen dienen dazu, einen schnellen Überblick über die grundsätzlichen Regelungen zu erhalten. Verbindlich sind die Regelungen der Hundesteuersatzung.

Die wichtigsten Informationen zur Hundesteuer zusammengefasst:

  • Steuerpflichtig ist der Hundehalter. Ein Hund wird gehalten, wenn dieser zeitlich nachhaltig (länger als 2 Monate) aufgenommen worden ist.
  • Halten mehrere Personen gemeinsam einen oder mehrere Hunde, so sind sie Gesamtschuldner. Die Veranlagung eines Tieres als Erst- oder Zweithund sowie als weiterer Hund, richtet sich nach der Anzahl der in einem Haushalt insgesamt gehaltenen Hunde.
  • Entscheidend ist der Hauptwohnsitz des Hundehalters.
  • Die Hundesteuer wird als Jahressteuer erhoben und kann jährlich oder in vier Raten (15.02., 15.05., 15.08. und 15.11.) gezahlt werden.
  • Die Steuerpflicht beginnt mit dem 1. des Monats, in dem der Hund aufgenommen worden ist.
  • Die Steuerpflicht endet mit Ablauf des Kalendermonats, in dem der Hund abgeschafft wird, abhanden kommt, eingeht oder der Halter wegzieht.

Das Halten folgender Hunde kann auf Antrag und zeitlich befristet von der Steuer befreit werden:

  • Gebrauchshunde von Forstbeamten
  • Hütehunde
  • Hunde zum Schutz blinder, tauber oder sonst hilfloser Personen
  • Hunde, die aus einem inländischen Tierheim stammen.

Eine Ermäßigung der Steuer um die Hälfte des Satzes ist für das Halten folgender Hunde auf Antrag möglich:

  • Wachhunde, sofern das nächste bewohnte Gebäude 200 m entfernt liegt
  • Polizei-, Zoll-, Melde-, Sanitäts-, Fährten oder Rettungshunde
  • Jagdgebrauchshunde
  • Hunde zum Schutz von Epileptikern und Diabetikern
  • bei Bezug von Grundsicherungsleistungen für Arbeitssuchende für den Ersthund.

Die An- und Abmeldung hat innerhalb von 14 Tagen nach dem jeweiligen Vorfall zu erfolgen!

Neben den steuerrechtlichen Regelungen existieren weitere Vorschriften, die von Hundehaltern im Stadtgebiet zu beachten sind. Hierzu zählt z.B. das Niedersächsische Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG) vom 26. Mai 2011.
In dem NHundG sind unter anderem auch die Vorschriften zur notwendigen Sachkenntnis zum Halten eines Hundes oder die Kennzeichnungspflichten (Transponder-Chip) näher erläutert.

Gebühren

  • für den 1. Hund: 66,00 € /Jahr
  • für den 2. Hund: 90,00 € /Jahr
  • für jeden weiteren Hund: 120,00 € /Jahr

Benötigte Unterlagen

Zur Anmeldung des Hundes sind grundsätzlich keine zusätzlichen Unterlagen beizufügen. Soll eine Befreiung von der Hundesteuer oder eine Ermäßigung erteilt werden, sind dem Antrag die dies belegenden Unterlagen beizufügen.

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